Pressestimmen
Hier können
Sie nachlesen, was die Presse über Two-ColouRed-BlondeS (und die Vorgängerband morena means black) schrieb !
Die Kölnische Rundschau/OVZ am 05.12.2005
unter der Überschrift: " Aus
Schwarz wurde Rotblond "
Tanja Kallen und ihre Akustikband Two ColouRed Blondes
Viele kleine Fünkchen streute die Sängerin ins Publikum,
aber erst nach etlichen meist ruhigen Songs sprang der große Funke über
im Engelskirchener Rathaus. Und Tanja Kallen, die
neue Frontfrau der Akustiktruppe Two ColouRed Blondes, ging aus sich heraus.
Seit der Trennung von der einstigen Leadsängerin Sylvia Bonzales
Bolivar ist aus Morena Means Black "Two ColouRed Blondes" geworden.
Viele alte Songs sind geblieben, vor allem die Eigenkompositionen. Die
Arrangements von Norbert Hamm (Bass) und
Manfred Löffelsend (Gitarre) haben sich nicht wesentlich verändert, sind
weiterhin nicht überfrachtet durch elektronischen Überfluss.
Durch Tanja Kallen erfahren sie einen neue Interpretation.
Soloauftritt für den neuen Schlagzeuger
Ansteckend fröhlich ist die klassisch ausgebildete
Profisängerin aus Bergisch Gladbach gleich von Anfang an. Mit verschmitztem
Lächeln
in den Augen und vergnüglichem Witz auf der Zunge bringt sie ihre Songs dem
Publikum nah. Als der Knoten platzt,zeigt die
Frohnatur
wahre Inbrunst in einer Stimme, die in den Obertönen manchmal fast einen
knabenhaften Klang hat, dann jedoch wieder rauchig den Soul
aus der Kehle lässt. Das hört man dann in Songs wie "I try"
von Macy Gray oder den Eigenkompositionen der Band
"King for a day"
oder "Music is love".
Letzterer Song ist einfach klasse, mit einem zackigen Schlagzeugsolo von Heinz
Tillmann, dem ebenfalls neuen Perkussionisten der Truppe.
Gerade die eigenen Lieder heben den speziellen Charakter der Akustik-Band
hervor: Ihr Sound ist sensibel, auf das Wesentliche reduziert.
Das gilt auch für "Back on my feet again" und das
wunderschöne "You and me".
Aber auch die bekannten Songs wie "Georgia on my
mind" und
"Lady Marmelade" fehlt in den akustischen Versionen keinesfalls Groove und Intensität.
Am Ende hat die Sängerin glatt die Batterien ihres Mikrofons leer gesungen.
Humorvoll löst Tanja Kallen das Problem und setzt als Zugabe noch einen drauf.
In drei Versionen wünscht sie ihren Zuhörern ganz unsentimental eine schöne
Weihnacht: Christmas kann eben auch poppig, bluesig
und jazzig sein.
Die Kölnische Rundschau am 18.03.2002
unter der Überschrift: "Genuss pur mit "Morena
Means Black"
Gänsehaut
und Staunen begleiteten "Morena Means Black" am Freitag bei Ihrem Konzert im Alten
Stadthaus.
Die Kulturinitiative Wipperfürth hatte die vier Musiker eingeladen und damit
einen wahren Glücksgriff getan.
"Unplugged" ist das Geheimnis der Musiker.
Ob Selbstgeschriebenes oder gecoverte Stücke,
sie lassen die Musik ohne viel Schnörkel und Elektronik leben und schaffen
somit Raum für
Sängerin Sylvia Gonzales-Bolivar, die mit einer
rahmenlosen Stimme, die sie bis auf das letzte kontrolliert, vollkommen
überzeugte.
An ihrer Seite stehen Norbert Hamm (Akustikbass), Manfred Löffelsend
(Akustikgitarre) und Berthold Heuser (Schlagzeug und Percussion).
Ein sehr breites Programm bot "Morena Means Black" ihrem Publikum. Bekanntes wie die Ballade
"Alone" der Gruppe "Heart" mischte sich mit eigenen Stücken.
Das, womit die Gruppe überzeugt, sit einer eher
zurückhaltende Akustikbegleitung, die aber durch besondere Rhythmusstärke
und einfühlsame Interpretationen nicht den Rockcharakter einiger Stücke aus den
Augen verliert.
Ein Höhepunkt nach dem anderen folgte am Freitagabend. Nach "Believe in you" von Amanda
Marshall
hatte Syliva Gonzales-Bolivar
ihr Publikum gänzlich im Griff. Mal im flehenden Piano und dann fast schreiend
schmetterte die klassisch ausgebildete Sängerin die musikalische Liebeserklärung
bis auch dem letzten im Auditorium ein Gänsehautschauer über den Rücken lief.
Doch die Musiker unterhielten nicht nur. Beim selbstgeschriebenen
"You and me"
wurde das Publikum animiert,
die Percussion zu übernehmen. Schnipsend und
stampfend sorgten die Zuhörer für den Zuhörer für den Rhythmus des fetzigen
Rockstücks.
Die Reise in die Vereinigten Staaten Amerikas wollte nach "Georgia on my mind" jeder mit antreten.
Immer wieder übertraf die Sängerin sich selbst
mit einer unbeschreiblichen Stimme, ausdrucksstark unterstrichen von einer
gekonnten Begleitung, so dass die
Musiker von "Morena Means
Black" nicht ohne Zugabe und erst recht nicht ohne Applaussalven ihr
Konzert beenden konnten.
"Die
Konzerte von "Morena means
black" sind ein ganz besonderer Genuss, das hat
sich nicht nur in Oberbeg herumgesprochen.
Dass dennoch nur wenige Zuhörer zum Konzert im Goller-Haus
kamen, kann man wohl der überfrierenden Nässe auf den Straßen zurechnen.
Sylvia Gonzales-Bolivar, Norbert Hamm, Manfred Löffelsend und
Berthold Heuser zeigten trotzdem ihr ganzes Repertoire,
schafften einen ganzen Klangkosmos und schlugen ihre Zuschauer in Bann. Wenn
Sylvia Gonzales "Let it
rain" singt,
möchte man aus dem Fenster schauen, denn man erwartet eine kräftige Schauer.
Aber es ist vorgesorgt.
Sollte sie mit ihrem Gesang für Regen sorgen, sollte sie ihn auch mit ihrem selbstgeschriebenen Song "Stop
the rain" beenden
können.
Ihr Erfolgsgeheimnis ist die Intensität, mit der sie singt, ihre Kontrolle über
ihre Stimme und auch einfach deren Klang.
Den
Kontrast zu anderen Bands finden die vier Musiker von "Morena
means black" in ihrer
sanften Art der Instrumentierung.
Nur mit akustischen Instrumenten und großem Können lassen sie Stücke aus
verschiedenen Epochen völlig neu klingen.
Das immer noch aktuelle "I´m outta
love" von Anastacia
wird zu einer ganz anderen Nummer,
das hat so viel Groove, dass die Zuhörer mit wippen
und auf ihren Stühlen sitzend tanzen."
Der Kölner Stadtanzeiger in der Ausgabe vom 01.12.2000 unter der
Überschrift: "Was für eine Power, welch eine Ausstrahlung"
"Was
für eine Power, was für eine Ausstrahlung, was für eine überirdische Stimme? Nur
Superlative fallen einem ein,
wenn man die Frau beschreiben will, die beim Sonderkonzert im Engelskirchener Rathaus die Band "morena
means black" anführte.
Sylvia Gonzales-Bolivar, die nicht nur wie eine
rassige Spanierin aussieht, sondern auch eine ist, singt, haucht, schreit und
kratzt,
und das mit der Kontrolle einer klassischen Sängerin. Assoziationen mit Linda
Perry, der schon fast legendären Frontfrau der "4 non blondes"
beschreiben noch am ehesten die Qualität der Kölnerin, die in Bergneustadt
aufgewachsen ist.
Aber
einordnen kann man diese Stimme nicht wirklich, sie geht über jeden Rahmen
hinaus.
Hat man es gerade geschafft, eine Schublade zu finden, so singt sie einfach ein
Lied auf eine andere Art, die alles wieder umwirft.
Die Band
besteht aber auch noch aus den virtuosen Herren an den Instrumenten. Norbert
Hamm an der akustischen Bassgitarre und
Manfred Löffelsend an diversen akustischen Gitarren lassen ihre Finger fliegen
und zeigen ein tiefes Verständnis für den jeweils anderen.
Auch mit ihrer Sängerin und dem Percussionisten Berthold Heuser verständigen
sich die beiden immer wieder mit kurzen Blicken
und spielen insgesamt sehr entspannt. Dass ihre Stimmen beim Backgroundgesang
ein wenig dünn klingen,
ist zu entschuldigen, gegenüber dieser Sängerin würde so ziemlich jeder dünn
klingen.
Mit ihren
rein akustischen Mitteln wissen die vier Musiker immer einen vollen Klang zu
erzeugen, egal ob der Shakatak-Klassiker
"Down on the streets"
oder die Ballade "Alone" von der
Frauenrockband Heart auf dem Programm steht. Vor
allem schafft gerade
Berthold Heuser mit den vielfältigen Mitteln der Percussion
Klangbilder, die den Zuhörer mit in die spannend neu arrangierten Stücke
nehmen.
Da ist ein bisschen Pop, viel Soul und Blues und auch ein ganze Rock und Jazz,
die gut verrührt zu guter Musik werden.
Und das
nicht nur bei Coverversionen alter und neuer Hits, wie dem Jazz-Standard
"Georgia on my mind"
oder Amanda Marshalls "Believe in you",
sondern auch bei Eigenkompositionen wie "King for
a day", das ebenfalls wieder eine große
Bandbreite verrät.
Der Engelskirchener Ratssaal war also nicht nur mit Zuschauern
völlig über-, sondern auch mit toller Musik angefüllt."
Die Kölnische Rundschau / OVZ in der Ausgabe vom 01.12.2000 unter
der Überschrift:
"Morena means black begeisterte Publikum in einem Sonderkonzert/Demo-CD erst im Frühjahr":
"Eigentlich
wollten die vier Musiker an diesem Abend ihre neue CD vorstellen. Die ist
leider noch nicht ganz fertig, kommt wahrscheinlich erst im Frühjahr heraus.
Dem Konzert schadete das überhaupt nicht. Aus so verfehlten die 24 Songs von Morena means black
ihre Wirkung nicht.
Die Band
trat am Wochenende im ausverkauften Saal des Engelskirchener
Rathauses in einer Veranstaltung des Kulturamtes auf. Wer den Ruf der Musiker
infolge zahlreicher Konzerte auch hier im Oberbergischen kannte, wurde nicht
enttäuscht. Ganz im Gegenteil, hörte man doch ein paar wunderbare neue Songs.
Und die hatten es in sich, dass dem Zuhörer so manches
Mal wohlige Schauern über den Rücken liefen. Denn die Band (Norbert Hamm am
Bass,
Manfred Löffelsend an der Gitarre und Berthold Heuser an den Percussioninstrumenten) hat mit Sylvia Gonzales-Bolivar
eine phantastische Frontfrau
mit einer Stimme und Ausstrahlung, die noch von viele neue
Verehrer finden wird.
Mit ihrer
beseelten, manchmal fast rauchigen Stimme erzeugt die spanisch-stämmige
Sängerin Intimität, ist mittendrin im Saal
und lässt sämtliche Saiten in Bauch und Kopf anklingen. Und dann nimmt sie alle
mit nach "Georgia". Man kann es riechen, spüren, fast greifen,
so gründlich aus der Tiefe sind ihr Gesang und ihre Interpretation.
Facettenreiche
Stimme faszinierte das Publikum
So ist es
durchaus würdig, dass die Band sich auch an einen Song von Ray Charles gewagt
hat. "Unglaublich, sie hat eine Stimme wie eine
50-jährige Soulsängerin", klang es fasziniert aus dem Publikum. Wie
facettenreich diese Stimme ist, hörte man auch in den anderen Stücken:
Manchmal wie mit einem Weichzeichner versetzt, mal brüllend und röhrend, dann
wieder leicht und weich.
Weiter ging
es mit Jazz, Soul, Rock und Pop. Manche Lieder covern
die Musiker, anderes ist selbst geschrieben: Sie spielen "Ain´t nobody"
und "Angels" von Robbie Williams. Das
fetzige "Baby love" und das wunderschöne
"You and me" von
Manfred Löffelsend. Das ist eine Musik,
die durch den Körper wandert. Und damit das auch jeder spürte im Saal,
verteilte Berthold Heuser kurzerhand ein paar Rhythmusinstrumente.
Da konnten dann die Zuhörer selber mitmachen und die Band rhythmisch
unterstützen. Und wer kein Instrument erwischte, der klatschte,
was die Hände hergaben. So ergab sich mit einem nach der Pause einfühlsam und
die Songs unterstreichend eingesetztem Licht eine mitreißende Atmosphäre.
Auch nach über 20 Liedern ließ das begeisterte Publikum die Band noch nicht
gehen. Mit seinem gefühlvollen Gitarrensolo in "Just the
two of us"
von Bill Withers glänzte Manfred Löffelsend in der
Zugabe, und Berthold Heuser und Norbert Hamm unterstrichen ein innig
vorgetragenes, souliges "Stille Nacht":
Jetzt kann
man eigentlich nur noch mit viel Spannung auf die neue CD warten und sich auf
noch mehr hervorragende Musik von Morena Means Black freuen."
Die Kölnische Rundschau / OVZ in der Ausgabe vom 05.07.1999 unter
der Überschrift: "Raum für das Wesentliche":
"Ganz bewußt reduzieren die drei Musiker die Songs auf das
Wesentliche. Damit legen sie ihrer spanischen Sängerin geradezu den roten
Teppich aus.
Die 25-jährige Silvia Gonzales-Bolivar begeistert mit
einer unglaublich klangvollen und ausdrucksstarken Stimme. Fast dominiert sie
die Arrangements, wenn sie loslegt, leise und weich oder tief und voll mit
großem Volumen.
Morena means black hat etwas Anderes und
vielleicht noch Ungehörtes zu bieten. Im Moment nehmen sie eine CD auf.
Spätestens, wenn diese demnächst herausgekommen ist, wird man sich von der
Qualität der jungen Formation überzeugen können.
Und eine Sängerin hören, deren Stimme einem die Schauer über den Rücken jagt."
Die Bergische Landeszeitung in der Ausgabe vom 31.05.1999 unter
der Überschrift: "Karge Besetzung mit vollem Klang":
"Ohne
aufwendige Elektronik ...gelang es den drei Musikern aus Engelskirchen und der
gebürtigen spanischen Sängerin, das Publikum zu begeistern.
Obwohl die "karge Besetzung" und die ungewöhnliche Instrumentierung
die Lieder auf das Wesentliche reduzierten, lebten die Songs
durch die facettenreiche Stimme der Sängerin und die geübte Fingerfertigkeit
von Bassist und Gitarrist, während
Berthold Heuser für den nötigen feinfühligen Rhythmus sorgte."